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Bis heute rufen Leben und Werk der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann Echos verschiedenster Art hervor – von medialen Inszenierungen der Person über theoretische Reflexionen bis hin zu künstlerischen Wiederaufnahmen. Und so ist die achte Ausgabe von Bildbruch nicht nur von literaturwissenschaftlichen Fragestellungen geprägt, auch künstlerische Perspektiven finden sich darin versammelt. Für die Ausstellung not dying (2025) haben sich in insgesamt zehn Konstellationen je zwei Künstler*innen von Bachmanns Todesarten inspirieren lassen und in ihrer Kunst triadisch aufeinander bezogen: Bachmann trifft bildende Kunst trifft literarisch-poetische Notiz in Bild und Ton. Diese widerständigen Kommentare der Gegenwart treffen nun auf wissenschaftliche Korrespondenzen in „Bachmanns Echos“.
Die Analysefigur der/s Echo/s ragt dabei weit über das hinaus, was in einem einzigen Heft verhandelt werden kann, und was die Beiträge verhandeln, übersteigt, was Echo fasst. Aber wie könnte es anders sein – versucht nicht gerade (ein) Echo, das nicht-Feststellbare wiederzugeben?
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